Genderwords Game

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Sprache wirkt! - Auch beim Einbezug von Frauen in der Gesellschaft spielt die sprachliche Berücksichtung eine Rolle. Nachfolgend sehen Sie einige Möglichkeiten, wie Frauen und Männer sprachlich sichtbar gemacht werden können:

 

1. Ausgeschriebene Doppelform (Paarform)

 

Die weibliche und die männliche Form werden vollständig genannt:

mit den Bindeworten und, oder, bzw.:

  • Damen und Herren
  • Schülerinnen oder Schüler
  • ein Kollege bzw. eine Kollegin

mit Schrägstrich:

  • Herr/Frau
  • Lehrerinnen/Lehrer
  • der/die Befragte

 

2. Kurzform

 

Die weibliche und die männliche Form werden zusammengezogen:

mit Schrägstrichen innerhalb eines Wortes:

  • Lehrer/innen
  • ein/e Akademiker/in
  • Student/inn/en

mit einem großen I („Binnen-I“) als erster Buchstabe der weiblichen Endung:

  • TechnikerIn
  • InformatikerIn
  • einE ProfessorIn

 

Weglassprobe: Bei beiden Kurzformen muss die sogenannte Weglassprobe beachtet werden: Wird der Schrägstrich bzw. die Endung In oder Innen weggelassen, muss die übrigbleibende Form ein korrektes Wort ergeben (z.B. Lehrer/in=Weglassprobe positiv; Ärzt/in=Weglassprobe negativ, da es das Wort „Ärzt“ nicht gibt)

 

3. Neutrale Wörter

 

Wenn möglich, sollten neutrale Wörter verwendet werden, die nicht zwischen männlich und weiblich unterscheiden:

Neutrale Singular-Formen (z.B. mit Endungen wie –kraft, -person, -hilfe):

  • Lehrkraft
  • Auskunftsperson
  • Bibliothekshilfe
  • Kind
  • Mensch
  • Elternteil
  • Mitglied
  • Individuum

Neutrale Plural-Formen:

  • die Erziehungsberechtigten
  • die Studierenden
  • die Jugendlichen
  • die Lehrenden

Funktions-, Institutions- und Kollektivbezeichnungen:

  • die Leitung
  • die Personalvertretung
  • die Betreuung
  • die Abteilung

 

Formulieren Sie kreativ geschlechtergerecht, denn: Sprache erzeugt Wirklichkeit!

Quellen:

http://www.jku.at/StGP/content/e12915/e12914/e12892/e12668/e12619/e67601/GeschlechtergerechtinSpracheundBild_ger.pdf

http://www.bmukk.gv.at/medienpool/7108/gender_formulieren_2010.pdf

 

Spielerisch können Sie hier nun prüfen, wie gut Ihnen das geschlechtergerechte Formulieren gelingt.

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